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31. März 2011 Fraktion

Bremen bleibt Schlusslicht der Arbeitsmarktentwicklung

„Eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gibt es nicht – jedenfalls nicht für Bremen und Bremerhaven“, kommentiert Inga Nitz, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, die aktuellen Bremer Daten zur Arbeitslosigkeit im März. „Während in den westlichen Bundesländern die offizielle Arbeitslosenzahl im Vergleich zum März 2010 um 10,5 Prozent gefallen ist, sind es in Bremen nur 3,3 Prozent weniger. In Bremerhaven ist die Zahl der Erwerbslosen sogar 6,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Bremen bleibt damit das Schlusslicht der Arbeitsmarktentwicklung.“

Vor allem im SGB-II-Bereich bewegt sich kaum etwas. „Die Menschen sitzen auf Hartz IV fest. In Bremerhaven ist die Zahl der Erwerbslosen im Bereich des SGB II seit letztem Jahr um 15 Prozent gestiegen, von 7.349 auf 8.417 Personen. In Bremerhaven kommt auf fünf Erwerbstätige ein Erwerbsloser, und von acht Erwerbslosen sind sieben auf Hartz IV.“

Nitz: „Dabei sind die Kürzungen der Bundesregierung bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik noch gar nicht angekommen. In den nächsten Monaten wird die Verringerung der Zahl der geförderten Stellen und der Ein-Euro-Jobs etwa 1.000 Menschen im Land Bremen in die offizielle Arbeitslosigkeit treiben. Die Zahlen lassen nur einen Schluss zu: Es wird Zeit, landespolitisch zu handeln statt landespolitisch untätig zu sein.“