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Bildungspolitik: Wie weiter mit der Inklusion?

8. Juni 2017 19:00 – 21:30 Uhr

Veranstalter: Linksfraktion Bremen

Die inklusive Beschulung von Kindern mit Förderbedarfen ist eines der zentralen Projekte der Bildungspolitik Bremens. Inzwischen sind fast alle Förderzentren aufgelöst, formal ist der Inklusionsprozess abgeschlossen. Im schulischen Alltag droht die Inklusion derzeit jedoch zu scheitern: es fehlen Sonderpädagog*innen und Assistenzkräfte, die ReBUZ sind mit den Fallzahlen zunehmend überfordert und im Alltag haben viele Lehrer*innen inzwischen das Gefühl, weder den Kindern mit, noch den Kindern ohne Förderbedarf gerecht zu werden. Kritische Stimmen aus der Elternschaft zeigen, dass die Akzeptanz für inklusiven Unterricht zunehmend schwindet.

Mit einer Podiumsdiskussion möchten wir der Diskussion um die Inklusion wieder neuen Schwung verleihen. Wir wollen den betroffenen Raum geben, die bestehenden Probleme zu schildern und mit ihnen gemeinsam Lösungen beraten. Klar, die Finanz- und Personalausstattung muss verbessert werden. Aber müssen darüber hinaus auch weitere Veränderungen im Schulalltag vorgenommen werden, damit die sonderpädagogische Förderung bei den entsprechenden Schüler*innen ankommen?

Die Veranstaltung ist bewusst im Bremer Westen angesiedelt, einem Stadtbezirk, in dem sich in den letzten Jahren besonders viele Probleme bei der Inklusion angesammelt haben.

Eine Podiumsdiskussionsveransta<wbr></wbr>ltung mit:

  • Stefanie Höfer (Bremer Verband Sonderpädagogik)
  • Frauke Kötter (QBZ Morgenland)
  • Karl-Holger Meyer (Grundschulleiter)
  • Kristina Vogt (MdBB | DIE LINKE)