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14. April 2009 Fraktion, Frauen & Gleichstellung

Der Internationale Frauentag wird Feiertag in Bremen

Angesichts fortbestehender Gleichberechtigungsdefizite ist es von hoher symbolischer Bedeutung, den 8. März zum gesetzlichen Gedenk- und Feiertag zu erklären.

Der 8. März ist der Tag, an dem Frauen seit Jahrzehnten weltweit ihr Recht auf
Gleichberechtigung einfordem. Der in Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz festgelegten
Verpflichtung des Staates, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von
Frauen und Männem zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken, muss ein besonderer Platz gegeben werden. Ein Feiertag ist hierfür geeignet.

Der Internationale Frauentag ist ein Tag der Menschenrechte. Wo die Grundrechte
für Frauen und Mädchen verwirklicht sind, geht es auch den Männern und Jungen
besser: Gleichberechtigt lebt die Gesellschaft friedlicher, fortschrittlicher und freiheitlicher zusammen.

Die Freie Hansestadt Bremen setzt mit der Novellierung ihres Landesfeiertagsgesetzes
ein weltoffenes und emanzipatorisches Zeichen und ist damit auf dem Weg, zur für
Frauen attraktivsten Stadt Deutschlands zu werden, auf die Bremen stolz sein kann.
Aus diesen Gründen möge die Bürgerschaft (Landtag) beschließen:

Der 8. März wird als Internationaler Frauentag durch die Novellierung des Bremischen
Landesfeiertagsgesetzes zum gesetzlichen Gedenk- und Feiertag erklärt.

Monique Troedel, Peter Erlanson und Fraktion DIE LINKE.