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1. September 2010 Arbeit

Solidaritätserklärung für Bremer ZeitungszustellerInnen

Betriebsräte mit VertreterInnen der LINKEN

Protestflyer (Vorderseite)

Protestflyer (Rückseite)

„Der Weser-Kurier hat damit begonnen, die Zeitungszustellung auf neue Firmen zu übertragen“, so beginnt ein Flugblatt von ver.di, Fachbereich Medien.

Um Genaues zu erfahren, hat die Fraktionsvorsitzende Monique Troedel Betriebsräte der Bremer Tageszeitungen AG eingeladen.

Die ArbeitnehmerInnen-VertreterInnen berichteten, dass die ersten Zustellbezirke an Firmen vergeben worden sind, die nicht tarifgebunden sind und erste betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen seien.

Die Linksfraktion sprach den Beschäftigten ihre Solidarität aus und übermittelte den Zeitungs- zustellerInnen eine Soliadresse:

Liebe Ingrid, lieber Helmut!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Wir Ihr wisst, bin ich Euch herzlich verbunden und betrachte Eure Arbeitsbedingungen bei der Tageszeitungen AG mit großer Sorge und auch mit Zorn!

Die Kolleginnen und Kollegen, die bei jedem Wetter und in der Nacht arbeiten, müssen gerechte Löhne bekommen und existenzielle Sicherheit haben!

Tarifflucht durch neue Vertriebsgesellschaften, Kündigungen der „Altgedienten“ und der Versuch, Betriebsratsarbeit auszuhebeln, wird von uns strikt abgelehnt.

Auch Dr. Hackmack sollte daran denken:

Die beste Zeitung nützt nichts, wenn sie von Euch nicht zugestellt wird. Wir danken Euch dafür!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn wir Euch unterstützen können, lasst es mich wissen! Wir werden tun, was wir können!

Die Fraktion DIE LINKE spricht Euch unsere herzliche Solidarität für Euren Prostest aus!

Mit herzlichen Grüßen,

Monique Troedel

und die Fraktion


Klicken Sie bitte hier, um die Solidaritätsadresse einzusehen.