29. Juni 2018

Sachgrundlose Befristungen im öffentlichen Dienst

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Befristungen waren im Arbeitsrecht ursprünglich nur in Ausnahmefällen mit triftigem Grund erlaubt.

Seit 1980er Jahren wurden diese Ausnahmetatbestände
immer weiter ausgeweitet und schließlich sogar eine
Befristung auf zwei Jahre ohne jeden Sachgrund
zugelassen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl sachgrundloser Befristungen im privaten und öffentlichen Sektor entsprechend stetig
gestiegen.

Die Arbeitnehmerkammer hat in ihrer Beschäftigtenbefragung herausgearbeitet, dass 11,8 Prozent der Arbeitsverträge in Bremen befristet sind.

Von den Befragten mit befristetem Vertrag gaben 42,4 Prozent an, dass die Befristungen sie in hohem oder sehr hohem Maße
belastet.

DIE LINKE hat zu diesem Themenkomplex eine Kleine Anfrage eingereicht, die der Senat Anfang August 2018 beantworten
muss.

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