15. März 2017

Lehrkräftemangel bekämpfen!

Lehrkräftemangel ist ein permanentes Problem bei der Verbesserung des schulischen Bildungssystems. Die Bundesländer befinden sich im Wettbewerb um Berufsanfänger*innen, sowohl quantitativ als auch qualitativ. D

ies kann auch das Bundesland Bremen nicht ignorieren. Auch wenn die Attraktivität eines Bundeslandes für angehende Lehrkräfte keineswegs nur eine Frage der Bezahlung ist, so stellt eine negative Abkopplung dennoch ein erhebliches Problem bei der Gewinnung von Lehrkräften dar.

Durch mehrfache Einschränkungen bei der Tarifübernahme für Beamt*innen befindet sich Bremen bei der Besoldung in den für Berufsanfänger*innen maßgeblichen Besoldungsgruppen in einer schlechten Wettbewerbssituation.

Aber nicht nur die Besoldungsstufen spielen eine Rolle, sondern auch Fragen von Zuschlägen und Zulagen, oder die Arbeitszeitsituation.

Die niedrigere Pflichtstundenzahl in Niedersachsen ist dabei ein sehr augenfälliger Nachteil für Bremen.

Bremen ist gefordert, unmittelbar sofortige Schritte zur Verbesserung der Attraktivität für Berufsanfänger*innen im Lehrkräfteberuf zu ergreifen – dort, wo der negative Abstand zu anderen Bundesländern offensichtlich ist und auch als erstes von Interessent*innen wahrgenommen wird. Gleichzeitig ist eine umfassende Bewertung erforderlich sowohl hinsichtlich der Besoldungssituation, als auch hinsichtlich qualitativer Faktoren, die die Attraktivität des Lehrkräfteberufs entscheidend beeinflussen.

Mit einem Antrag der LINKEN soll die Bürgerschaft den Senat unter anderem auffordern, zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels die Attraktivität der Anstellungsverhältnisse für Lehrkräfte im Land Bremen zu verbessern.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den kompletten Antragstext einsehen möchten.