3. November 2017

Ermittlung von Sozialindikatoren und Sozialstufen für die allgemeinbildenden Schulen im Land Bremen

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In beiden Stadtgemeinden des Landes Bremens wird die soziale Zusammensetzung der Schüler*innenschaft an den Schulen statistisch erfasst. Diese Erfassung dient zum einen dem Zweck des Monitorings, um über die ermittelten Daten zu Aussagen über den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu kommen.

Vor allem dienen die Daten jedoch der gezielten Verteilung von Personal- und Sachmitteln. Schulen, deren Schüler*innenschaft vor multiplen sozialen Problemen steht, bekommen zusätzliche Mittel, damit Kinder und Jugendliche gezielt gefördert werden können.

Die aus den Daten errechnete Sozialstufe einer Schule entscheidet also wesentlich darüber, in welchem Maße eine Schule über Mittel zur gezielten Förderung von Schüler*innen verfügen kann. 

Die Art und Weise, in der die Daten für die Schulen in der Stadt Bremen erhoben werden, wurde zum Jahr 2014 erheblich verändert. Die Frage stellt sich jetzt, ob das aktuelle System der Datenerfassung noch angemessen ist. Auch muss geklärt werden, ob Schulen mit vergleichbaren Problemlagen in beiden Stadtgemeinden auch über eine vergleichbare zusätzliche Ausstattung verfügen können. DIE LINKE hat daher eine Große Anfrage zur Beantwortung durch den Senat eingereicht.

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