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5. März 2010 Jost Beilken

Eltern und Lehrer haben Recht: Inklusion ab Schuljahr 2010/11 braucht mehr Personal - Bemühungen der Senatorin sind zu begrüßen.

„Mehr Lehrer und Sozialpädagogen hat die Linke schon in der letzten Haushaltsberatung für 2010 gefordert,“ so Jost Beilken, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.“

Heute zeige sich, so Beilken, dass eine vernünftige Inklusion, die von den meisten Eltern der betroffenen Kinder gefordert werde, ohne mehr Lehrpersonal nicht zu bewerkstelligen sei. In einer derartigen „I-Klasse“, in der bis zu fünf Kinder mit Förderbedarf gemeinsam mit weiteren 17 Kindern ohne besonderen Förderbedarf unterrichtet werden könnten, sei eine zweite Lehrkraft mit sonderpädagogischer Ausbildung erforderlich, und zwar nicht nur für die halbe Unterrichtszeit. Auch SozialpädagogInnen können dazu eingesetzt werden.

Beilken: „Hier muss der allgemeine Sparzwang ein Ende finden, oder eine gemeinsame Beschulung wie von allen Fachleuten gefordert und von allen verantwortlichen Fachpolitikern und nicht zuletzt von den Eltern gewünscht, wird ernsthaft gefährdet.“

Jetzt sei die Bildungssenatorin gefordert, das notwendige Betreuungspersonal wie in der Sitzung des Ausschusses Sonderpädagogik "nach Möglichkeit" zugesagt, auch tatsächlich bereit zu stellen.

„Das fordern die Eltern und die Lehrer zu Recht. Und wir auch! Und wir werden die Senatorin bei diesen Bemühungen tatkräftig gegen den allgemeinen Kürzungswahn, im Zweifel auch gegen ihre Senatskolleginnen und Senatskollegen, unterstützen.