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5. November 2011

Frauenhäuser bedarfsdeckend finanzieren

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist weiterhin ein großes gesellschaftliches Problem, auch und besonders in einer Stadt wie Bremen mit einer hohen Zahl an Menschen in sozialen Notlagen.

Es gibt keinerlei Anzeichen für einen Rückgang häuslicher und sexualisierter Gewalt, wobei für diesen Deliktsbereich von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden muss.

Die Bremer Frauenhäuser leisten seit über zwei Jahrzehnten wichtige und unverzichtbare Arbeit, indem sie für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder niedrigschwellige Schutzräume zur Verfügung stellen und individuelle Hilfe und Unterstützung beim Aufbau einer gewaltfreien Lebensperspektive bieten.

Die derzeitige Finanzierung der Betreuungsleistungen der Bremer Frauenhäuser ist jedoch unzulänglich. Sie decken oft nicht in ausreichender Weise die Kosten eines Aufenthalts im Frauenhaus.

DIE LINKE hat einen Antrag die die Bürgerschaft eingebracht, mit dem der Senat unter anderem aufgefordert werden soll, die Arbeit der Frauenhäuser im Land Bremen ergänzend durch eine institutionelle Landesförderung abzusichern, die insbesondere die Kosten deckt, die derzeit nicht übernommen werden.

Klicken Sie bitte hier, wenn sie den kompletten Antragstext einsehen möchten.