Die Koalition auf Bundesebene traf sich am Wochen- ende im Kanzleramt, um auf ihrer Sparklausur zu klären, wo im Bundeshaushalt gespart werden könne. Seit gestern ist klar, wo der Rotstift angesetzt wird.
Nicht bei den VerursacherInnen der derzeitigen Krise, den Banken und auch nicht bei den Millionären, die von den Steuergeschenken in den letzen Jahren am Meisten profitierten.
Sondern bei denen, wo der Geldbeutel jetzt schon nicht mehr prall gefüllt ist. Bei RentnerInnen, bei Arbeitslosen, bei sozial Benachteiligten sowie bei Familien.
Unter anderem soll auf folgenden Gebieten gekürzt werden:
Das FDP-Klientelgeschenk für Hoteliers, die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent wird nicht zurück geholt.
DIE LINKE hat heute für die Bürgerschaftssitzung am 16. Juni 2010 eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Schwarz-gelbe Sparorgie ist Anschlag auf sozialen Frieden und Demokratie“ beantragt, um die Auswirkungen der sozialen Kälte und der politischen Geisterfahrerei von CDU, FDP und CSU im Land Bremen zu diskutieren.