Laut aktuellen Informationen seitens atompolitischer Arbeitskreise und der Lokalpresse soll am morgigen Dienstag ein Atomtransport mit bestrahlten abgebrannten Brennelementen aus der GKSS (Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt mbH) in Geesthacht und möglicherweise der Schweiz in Bremerhaven umgeschlagen werden. Die Fracht soll am 10. August für den Seetransport auf eine britische Fähre verladen werden und einen Tag später Richtung US Department of Energy in Aiken/South Carolina ablegen. Klaus-Rainer Rupp, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt:
„Der Senat hat mehrfach bekräftigt, dass er Atomtransporte über das Land Bremen ablehnt. Er soll die für morgen geplante Nummer in Bremerhaven stoppen. Beschwichtigungen wie die, dass es sich um geringe Mengen handelt, will ich bei nuklearem Gefahrengut nicht hören. Die Brisanz liegt doch wesentlich darin, dass selbst sogenannte ‚kleine Mengen‘ maximalen Schaden anrichten können. Die Verschieberei von radioaktivem Material über Bremisches Gebiet muss jetzt und sofort aufhören."