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20. Januar 2012

Finanzierung von Frauenschutzeinrichtungen sicherstellen

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Weiblichkeit

Frauenschutzeinrichtungen sind für von Gewalt und Missbrauch betroffene Frauen und Mädchen oftmals die einzige Zufluchtsstätte.

Die Vereine Schattenriss e.V. und Notruf e.V. bieten in diesem Bereich wichtige Hilfsangebote an, jedoch ohne eine ausreichende finanzielle Absicherung ihrer Arbeit.

Daher muss die kommunale Finanzierung der anerkannten Beratungsstellen aufgestockt werden.

Andernfalls werden Opfer sexueller Gewalt allein gelassen und isoliert.

Die institutionelle Förderung von Schattenriss stagniert mit 176.000 Euro auf dem Stand von 1993. Zur Begleichung der laufenden Kosten musste der Verein in 2010 rund 100.000 Euro Eigenmittel erwirtschaften.

Da die Spendenbereitschaft ab- und die öffentliche Finanzierung trotz gestiegener Kosten und Bedarfe nicht zunehmen, muss eine 2012 auslaufende Stelle voraussichtlich unbesetzt bleiben. Bei Notruf ist die Situation ähnlich prekär: Betroffene warten mitunter bis zu vier Monate auf einen Beratungstermin. Professionelle Standards, wie beispielsweise Spezialisierungen auf juristische oder psychologische Beratungen, interdisziplinäre Vernetzungsarbeit sowie Fortbildungen bleiben zunehmend auf der Strecke.

DIE LINKE hat für die kommende Bürgerschaftsitzungswoche zwei Dringlichkeitsanträge eingebracht mit denen der Senat aufgefordert werden soll, eine ausreichende Finanzierung der beiden Frauenschutzeinrichtungen dauerhaft sicherzustellen.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Antrag für die Beratungsstelle Notruf e.V. einsehen möchten und hier, wenn Sie den Antrag  für die Beratungsstelle Schattenriss e.V. einsehen möchten.