28. November 2018

LINKE kritisiert Senatskonzept zum Schwimmen: Nichts als leere Versprechungen

In der heutigen Sitzung der Deputation für Kinder und Bildung wird eine Vorlage des Senats zum Thema Schulschwimmen behandelt.

Cindi Tuncel, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert die Senatsvorlage: „Das ist kein Schwimmkonzept, das ist eine Frechheit! Das gesamte Papier strotzt nur so von leeren Phrasen und vagen Absichtserklärungen. Das Vorziehen des Schwimmunterrichts um ein Schuljahr in die zweite Klasse steht noch überhaupt nicht fest. Frühestens kann dies laut Senat erst nach dem Umbau des Horner Bades im Sommer 2021 realisiert werden, wie genau, weiß er aber gar nicht. Auch zu keiner der anderen acht vorgeschlagenen Maßnahmen wird etwas Konkretes gesagt. Wir erfahren weder, wie viele neue Schwimmmeister und -meisterinnen es gibt, noch, welche Finanzmittel der Senat für eine neue Informationskampagne in die Hand nehmen wird. Es ist ein Konzept, in dem die Vorlage vier weiterer Konzepte ankündigt wird, das hilft niemandem. Wir haben ein massives Problem bei der Schwimmfähigkeit in Bremen. Immer mehr Kinder können nicht schwimmen. Statt aktiv gegenzusteuern verliert sich der Senat in bürokratischen Floskeln. Das ist peinlich für die Politik und gefährlich für unsere Kinder.“

Tuncel kritisiert zudem weiterhin den Plan, das Westbad zu verkleinern: „Angesichts der erschreckenden Tatsache, dass mehr als 80 Prozent der Drittklässler*innen im Bremer Westen keine Schwimmerfahrung haben, ist es schlicht unverständlich, warum die rot-grüne Koalition daran festhält, die Wasserfläche des Westbades zu verkleinern. Dieses Vorhaben geht vollkommen an den Bedarfen der Bevölkerung vorbei und ist nicht hinnehmbar.“<xml></xml>

Quelle: http://www.linksfraktion-bremen.de/nc/buergerschaft/aktuell/detail/artikel/linke-kritisiert-senatskonzept-zum-schwimmen-nichts-als-leere-versprechungen/